10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Büro

Recycling, Stromsparen und bewusster Konsum gehören bei vielen von uns bereits zum Alltag. Doch wie sieht es mit der Nachhaltigkeit bei der Arbeit aus? Wir liefern 10 Tipps für ein nachhaltigeres Büro.

1. Wegweisend: Nachhaltigkeit bei der Arbeit beginnt ab dem Moment, an dem man das Zuhause verlässt. Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel oder das Velo verringern die Umweltbelastung. Und zwischendurch einen Home-Office-Tag einlegen, das lässt den Anfahrtsweg gleich ganz wegfallen.

2. Hahnenwasser: Statt Mineralwasser kann man als Arbeitgeber auch bewusst auf Leitungswasser setzen. Polarstern tut dies, in dem wir die Schweizer Organisation Wasser Für Wasser unterstützen, die sich für sauberes Trinkwasser in Sambia engagiert. Ein minimer Aufwand mit guter Wirkung und zudem eine schöne Wasserkaraffe fürs Büro.

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Trinken | Unser Leitungswasser ist ausgezeichnet und schont die Umwelt.

3. Kleinvieh macht auch Mist: Bereits beim Materialeinkauf kann nachhaltig gedacht werden – und es beginnt bei kleinen Dingen. Nachfüllbare Stifte statt Einwegkugelschreiber, Briefumschläge ohne Plastikfenster, Stoffhandtücher statt Papierrollen, Tassen statt Pappbecher, Recycling-Papier mit FSC-Siegel etc.

4. Bäume schonen: Mit Recycling-Papier allein ist es noch nicht gemacht. Es hilft auch, Kopiergeräte und Drucker standardmässig auf doppelseitig gedruckte Einzelexemplare zu setzen. Ein All-in-One Gerät, das drucken, kopieren und scannen kann, verbraucht zudem weniger Energie als Einzelgeräte. Auch kann man Fehldrucke oder bedrucktes Papier, das nicht mehr benötigt wird, als Schmierpapier für Notizen nutzen. Oder einfach das Motto «PDF statt Papier»: Oft reicht es, wenn man E-Mails und Notizen nur digital verfügbar hat, statt auch auf Papier.

5. Richtig Einkaufen: Auch wenn es inzwischen Recycling-Programme für Kaffeekapseln gibt, so ist eine normale Kaffeemaschine ohne Kapseln immer noch umweltfreundlicher. Auch beim Kauf des Kaffees kann man auf Nachhaltigkeit schauen, in dem man entsprechende Anbieter und Zertifizierungen wählt. Wir beziehen unsere Kaffeebohnen von Der Kaffee. Auch bei anderen Produkten kann man an die Umwelt denken, wie etwa mit umweltfreundlichen Seifen oder Putzmittel.

6. Saisonal und regional: Biofrüchte als kleine Aufmerksamkeit für die Angestellten ist nicht nur eine geschätzte Geste, sondern tut auch der Umwelt gut. Polarstern setzt etwa auf das Angebot von Grüeni Chuchi, die uns wöchentlich frische Biofrüchte liefert, wann immer möglich mit Produkten aus der Region. Diese werden uns von den Collectors per Elektrovelo geliefert.

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Vitamine | Biofrüchte als sinnvolle Alternative zu kalorienreichen Snacks.

7. Strom weg: Wer den Schreibtisch verlässt, spart mit der Aktivierung des Ruhezustands bereits 50 Prozent des benötigten Stroms. Nach Arbeitsschluss sollten Computer komplett ausgeschaltet werden, um auch die restlichen 50 Prozent zu eliminieren. Dies gilt übrigens auch für andere Geräte; mit einer Master-Steckdosenleiste lassen sich alle Stromsauger ganz einfach vom Netz nehmen.

8. Licht aus! Etwa 40 Prozent des Stromverbrauchs in einem üblichen Bürogebäude geht auf künstliche Beleuchtung zurück. Oft brennt zudem dort Licht, wo es gar nicht oder kaum gebraucht wird, wie etwa auf Toiletten oder im Gang. Statt nur auf energiesparende Lampen besser – wo möglich – auf Tageslicht setzen und Bewegungsmelder für die Steuerung des Lichts anbringen.

9. Wasser sparen: AquaClics sind kleine Durchflussbegrenzer, die man ganz einfach am Wasserhahn anschrauben kann und die dafür sorgen, dass pro Minute fünf Liter statt ca. zwölf Liter Wasser fliessen. So wird Wasser gespart, ohne es zu merken. AquaClics gibt es zudem in verschiedenen Designs und sorgen somit auch für einen schönen Hingucker im Badezimmer – oder eignen sich mit eigenen Logo bedruckt sogar als sinnvolle Werbeartikel.

10. Büros zusammenlegen: Wer unabhängig oder mit einem kleinen Team arbeitet, sollte ein Coworking Space als Arbeitsort in Betracht ziehen. Miete, Material und Geräte teilen lohnt sich nicht nur für das Portemonnaie, sondern auch für die Umwelt. So sind etwa Grossbestellungen nachhaltiger als Einzelbestellungen. Wir haben übrigens weitere Argumente, die für Coworking statt Einzelbüro sprechen, hier unser Blogbeitrag dazu: Fünf Gründe für Coworking Spaces.

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