17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Die UNO verabschiedete 2015 die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Diese umfasst insgesamt 17 Hauptziele, die die Staatengemeinschaft bis 2030 erreichen will. In unserer Newsserie Agenda 2030 stellen wir alle Ziele vor und zeigen auf, wie Unternehmen und Institutionen sich für diese Ziele engagieren können. In jedem Beitrag geben wir auch Inputs, wie das Engagement erfolgreich kommuniziert werden kann.

Um zur globalen Entwicklung beizutragen, menschliches Wohlergehen zu fördern und die Umwelt zu schützen, ernannte die UNO 2015 17 Ziele für Nachhaltigkeit (Sustainable Development Goals, kurz SDG). Die SDGs umfassen eine breite Palette an Faktoren: Neben der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung steht auch die ökologische Nachhaltigkeit im Fokus. Zudem umfassen sie Aspekte wie Frieden, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und gute Regierungsführung, die für eine nachhaltige Entwicklung von fundamentaler Bedeutung sind. Um privaten wie auch öffentlichen Unternehmen und Institutionen Anregungen zu geben, wie sie sich für diese Nachhaltigkeitsziele engagieren können, starten wir eine Newsserie, in der wir alle Ziele einzeln vorstellen. In jedem Beitrag geben wir auch Tipps, wie das Engagement kommuniziert werden kann. Den Anfang macht die Armutsbekämpfung.

Keine Armut

Das erste Ziel der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung lautet «Keine Armut». Bis 2030 soll extreme Armut gänzlich überwunden werden. Über 800 Millionen Menschen, davon ungefähr 70 Prozent Frauen, leben heute nach wie vor in extremer Armut. Um dieses Problem umfassend anzugehen, nennt die UNO neben dem Hauptziel auch ein Unterziel, das die Überwindung relativer Armut anstrebt.

Verschiedene Aspekte tragen dazu bei, dass Menschen in Armut leben: So sind sie besonders von wirtschaftlichen und politischen Krisen, Verlust von Biodiversität und Ökosystemleistungen, Naturkatastrophen und Gewalt betroffen. Damit Menschen, die der Armut entfliehen konnten, nicht in sie zurückfallen, will die UNO ihre Widerstandfähigkeit stärken und soziale Sicherheitssysteme aufbauen.

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Armut | Bis 2030 soll die extreme Armut – gegenwärtig definiert als Anteil der Menschen, die mit weniger als 1.25 Dollar pro Tag auskommen müssen – für alle Menschen überall auf der Welt beseitigt werden.

Sozialhilfeleistungen und moderne Technologie

Nicht nur als einflussreiche Staatengemeinschaft, auch als Unternehmen ist es möglich, sich zu engagieren und einen Beitrag zu leisten, um dem Ziel «Keine Armut» einen Schritt näher zu kommen. NPOs können beispielsweise Hilfeleistungen für Menschen bereitstellen, die vor Armut flüchten. Technisch versierten Unternehmen stehen eventuell Möglichkeiten zur Verfügung, armutsbetroffene Länder mit moderner Technologie zu unterstützen. So können Produkte entwickelt und bereitgestellt werden, mit welchen Naturkatastrophen früher erkannt bzw. vermieden werden. Technisch fortschrittliche Systeme können auch dazu beitragen, sich besser gegen sie zu schützen.

Unterstützung ohne fachspezifische Angebote

Wer keine solchen Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stellen kann, hat andere Möglichkeiten, sich gegen Armut zu engagieren. So gibt es zahlreiche Hilfsprojekte, die mit einem Spenderbeitrag finanziell unterstützt werden können. Oder man startet eine eigene Kampagne, um finanzielle Mittel zu sammeln und diese in den Aufbau eines Projekts in einem armutsbetroffenen Land zu stecken. Man kann sich in bereits bestehenden Hilfsprojekten auch in Form von Zusammenarbeit engagieren. Das eigene interne Fachwissen oder gar Fachkräfte sind auch mögliche Ressourcen, mit denen ein Hilfsprojekt unterstützt werden kann.

Weniger ist mehr

Hat man als Unternehmen die für sich passende Lösung gefunden, um sich gegen Armut einzusetzen, soll dieses Engagement auch transparent kommuniziert werden. So können zum Beispiel Social-Media-Beiträge einen Einblick in die konkrete Hilfetätigkeit geben. Auch auf der eigenen Website und im eigenen Unternehmensprofil kann auf das Engagement gegen Armut hingewiesen werden.

Nicht nur online, auch offline stehen diverse Kommunikationsmittel zur Verfügung. Mit Plakaten, Flyer, Jahresberichten (speziell Nachhaltigkeitberichten) kann man über das Engagement und Partnerschaften informieren oder auf eine mögliche Kampagne aufmerksam machen.  Wichtig dabei sind eine ansprechende visuelle Gestaltung und Texte, die das Engagement auf den Punkt bringen.

Polarstern Agenda 2030 Ziele Sustainable Development Goals (SDG)

Handfestes Engagement für die Agenda 2030

Die UNO verabschiedete 2015 die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Diese umfasst insgesamt 17 Hauptziele, die die Staatengemeinschaft bis 2030 erreichen will. In einer Newsserie stellen wir alle Ziele für nachhaltige Entwicklung einzeln vor und zeigen auf, wie Unternehmen und Institutionen sich für diese Ziele engagieren können. In jedem Newsbeitrag geben wir zudem Inputs, wie das Engagement erfolgreich kommuniziert werden kann.

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