Fünf Gründe für Coworking Spaces

Auch die Kommunikationsagentur Polarstern arbeitet in einem Coworking Space, genauer gesagt im Loreto Coworking Space in Solothurn. Zum heutigen internationalen Coworking-Tag verraten wir, welche Gründe dafürsprechen – für uns, aber auch für Freelancer allgemein.

  1. Teilen lohnt sich

Statt ein eigenes Büro zu mieten, trägt man in einem Coworking Space alle Kosten gemeinsam. Dabei geht es nicht nur um die Miete, sondern auch um viele andere anfällige Beträge wie Internet, Drucker, Kaffeemaschine, Büromaterial oder Sitzungszimmer. Oft sind Anschaffungen mit hohen Fixkosten erst rentabel, wenn viele Menschen davon profitieren. Auch ist gewisses Material in grösseren Quantitäten auf den Stückpreis hinuntergerechnet günstiger. Wir teilen uns im Loreto Coworking Space übrigens sogar einen Früchtekorb von Grüeni Chuchi für die tägliche Dosis Vitamine.

  1. Quelle der Inspiration

Auch wenn – beziehungsweise gerade weil! – das Büro von Personen mit unterschiedlichen Hintergründen, Talenten, Interessen und Persönlichkeiten geteilt wird, kann eine gemeinsame Kaffeepause oder ein Feierabendbier zur wahren Inspirationsquelle werden. Manchmal tut ein Blick von aussen auf die eigene Arbeit gut und bringt die nötige Perspektive aus der Distanz. Ausserdem hat man so unter Umständen Zugriff auf einen Pool an Freelancern, die einem bei Bedarf punktuell unterstützen können. Polarstern greift so immer wieder auf Grafiker, Übersetzer oder Programmierer zurück, die auch im Loreto Coworking Space arbeiten. Selber Freelancer? Dann kommt man in Coworking Spaces vielleicht sogar einfacher an neue Aufträge!

  1. Bessere Work-Life-Balance

Das verklärte Bild des Freelancers, der am Küchentisch bei einer selbstgekochten Kanne Kaffee seine Arbeit am Laptop erledigt, hat so seine Tücken. Entweder macht man ohne es zu merken viel zu viele Überstunden, weil man die Zeit vergisst, oder aber man ist durch das Zuhausesein schnell abgelenkt und findet sich plötzlich beim Kleiderwaschen, vor dem Fernsehen oder beim Spielen mit den Haustieren wieder. Wer den Arbeitsplatz hingegen in ein Coworking Space verlegt, trennt somit besser zwischen Privatleben und Arbeitswelt, und schafft sich so eine bessere Work-Life-Balance.

  1. Keine Einsamkeit

Hand aufs Herz, das Arbeitsleben als Freelancer oder Selbstständige hat viele positive Seiten – nur ist es mitunter etwas einsam, wenn man den ganzen Tag nicht viel mehr sieht als seinen Computer. Mit Arbeitskollegen – egal, ob man am gleichen Projekt arbeitet oder nicht – kann man gemeinsam Mittagessen gehen, am Nachmittag kurz joggen gehen oder sich ein verdientes Feierabendbier gönnen. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der moralische Support, wenn mal eine Schreibblockade oder andere Schwierigkeiten anfallen. Denn die, die Coworking Spaces kennen, werden vielleicht auch deine Herausforderungen besser verstehen, als dein Freundeskreis, der in einem Unternehmen arbeitet.

  1. Flexibilität

In einem Coworking-Space hast du normalerweise keinen fixen Arbeitsplatz, du kannst spontan entscheiden, an einem anderen Tisch zu arbeiten – oder aber gleich das ganze Coworking Space wechseln. In zahlreichen Städten Europas und auch in vielen anderen Ländern gibt es inzwischen Coworking Spaces. So kannst du ohne schlechtes Gewissen ein verlängertes Wochenende in Berlin oder Amsterdam verbringen, oder sogar ein paar Wochen in Thailand oder auf Bali und trotzdem regelmässig in einem Coworking Space arbeiten gehen.

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