Medienarbeit statt Publireportage

Beide Kommunikationsmassnahmen haben Vor- und Nachteile. Eine Publireportage garantiert Veröffentlichung und Reichweite, Fachtexte und Medienarbeit sind glaubwürdig und echt. Eine Gegenüberstellung.

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Redaktioneller Beitrag im Fachmagazin Phase5 | Regelenergie aus Notstrom-Batterien.

Eine ganzseitige Publireportage (auch Advertorial genannt) in einem Fachmagazin kostet schnell 10000 Franken und wird als bezahlte Werbung gekennzeichnet. Zwar ist erwiesen, dass ein Grossteil der Leserschaft diese Kennzeichnung nicht wahrnimmt. Bemerkt man sie aber doch, ist die Glaubwürdigkeit dahin. Werbung ist beim Empfänger eher negativ belastet und wird daher auch nicht als authentische Mitteilung wahrgenommen.

Trotzdem gibt es Szenarien, in denen es sich durchaus lohnt eine Publireportage zu schreiben. Manchmal sind Themen eines Unternehmens zu spezifisch, als dass sie von einem Medium aufgegriffen würden. Dann macht es Sinn diese mit einer Publireportage zu verbreiten. Das kann ein Wechsel in der Chefetage sein, eine neue Produktverpackung oder sonst eine für das Unternehmen wichtige Mitteilung, die nicht gerade die Welt bewegt. Der Vorteil ist, dass man nicht auf die Gunst des Mediums und der Redaktion angewiesen ist.

Für den Betrag von 10000 Franken kann wiederum einiges an Medienarbeit geleistet werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit dem gleichen Betrag kann man nicht nur ein Thema platzieren, sondern gleich vier oder fünf. Und, sofern es auch publiziert wird, gleich in drei oder vier Print- und Onlinemedien statt in nur einer Publikation. Der einzige Nachteil besteht darin, dass es keine Garantie für ein Erscheinen gibt, da die Redaktionen selbst entscheiden, was sie für relevant halten und welche Themen sie bringen wollen.

Deshalb braucht es Know-how und Erfahrung, wie es eine qualifizierte Kommunikationsagentur bieten kann. Es gilt zu erkennen, welche Inhalte für welche Medien relevant sind und diese fachgerecht und adäquat aufzubereiten. Man muss die richtigen Magazine kennen und Kontakte pflegen. So können manchmal auch sehr spezifische News in einem unabhängigen redaktionellen Beitrag platziert werden – zum Beispiel in einem Fach- oder Branchenmagazin. Wegen ihrer spezifischen Ausrichtung sind solche Medien nämlich ihrerseits interessiert an Themeninputs von aussen. So profitieren das Medium und das Unternehmen. Denn redaktionelle Inhalte sind informativ, ehrlich und relevant. Ist das allerdings nicht gegeben, sollte man es besser lassen.

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