Mitarbeiterzeitung – das Zugpferd der internen Kommunikation im Wandel

Viele Unternehmen befinden sich durch die Digitalisierung in einem Umstrukturierungsprozess. Dies hat auch Auswirkungen auf die Mitarbeiterzeitung als führendes Kommunikationsmittel der internen Kommunikation (IK). Gemäss einer Studie planen zwei Drittel der befragten Unternehmen, ihre Publikation zukünftig interaktiver und dynamischer zu gestalten.

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Mitarbeiterzeitung | Studie – Die Zukunft der Mitarbeiterzeitung 2015, Kuhn, Kammann und Kuhn / School for Communication and Management

Bei einer Studie zur Mitarbeiterzeitung von «Kuhn, Kammann und Kuhn» und der «School for Communication and Management», wurden 172 Kommunikatoren aus Deutschland zum Stellenwert der Mitarbeiterzeitung befragt. Die Mehrheit der Teilnehmer sind in Unternehmen mit über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Studie untersuchte den Einfluss des Digitalisierungsprozesses auf die Mitarbeiterzeitung. Es kam heraus, dass neun von zehn Unternehmen heute eine Mitarbeiterzeitung veröffentlichen und dies in gedruckter Version. Die Mitarbeiterzeitung ist, nach dem persönlichen Gespräch, für 88,9 Prozent der Befragten das wichtigste interne Kommunikationsmittel.

Trends von morgen

Gemäss der Studie arbeitet die Mehrheit der befragten Unternehmen konkret an Veränderungen ihrer Mitarbeiterzeitung. Man strebt inhaltliche oder grafische Überarbeitungen in bestehenden und neuen Kanälen an. Die Folgen sind heute schon absehbar: die Mitarbeiterzeitung wird interaktiver, dynamischer und lebendiger. Dabei spielt die Integration der Zeitung in die Social Software eine wichtige Rolle. Die Studie bestätigt, dass viele der Befragten an einem Ausbau der Infrastruktur in Richtung Social Intranet arbeiten. 81,1 Prozent der Befragten setzen in Zukunft auf dynamische Formate wie mobile Magazin-Apps oder Online Versionen im Intranet, um ihre Unternehmenskultur den Mitarbeitern verfügbar zu machen. Dadurch kommen dialogische Aspekte mehr zur Geltung. 66,9 Prozent setzen weiterhin oder parallel auf die Printversion.

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