Neuer PR-Trend Corporate Influencer?

Corporate Influencer sind kommunikative Menschen aus den eigenen Reihen, die gut und gerne Auskunft geben. Das tun sie in einem vordefinierten Rahmen und, was sehr wichtig ist, sie tun es gerne.

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Corporate Influencer klingt wie eine weitere kreative Wortschöpfung, die niemand braucht und bald schon wieder out ist. Wirklich? Influencer sind Menschen, die Einfluss auf die gewünschte Zielgruppe ausüben. Meist sind es Prominente, die ein gewisses Image haben oder einen bestimmten Lifestyle pflegen. Corporate ist bekanntlich alles, was die Firma selber auf die Beine stellt. Wie zum Beispiel Corporate Publishing. Das sind die selber verlegten und veröffentlichten Publikationen der Unternehmung. Corporate Influencer sind nichts anderes als glaubwürdige Mitarbeitende, die gerne und gut für Statements, Newsletter, Interviews und Medienarbeit Auskunft geben.

Intern und extern wirksam

Corporate Influencer wirken nach innen wie nach aussen. In der internen Kommunikation ist es «einer von uns», vorausgesetzt die Person ist beliebt und darf sich selbst bleiben. Mitarbeiterbeteiligung ist bei einer guten Stimmung im Team immer ein Plus für eine Firma. Und nach aussen wirkt es gut, wenn sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen stark machen und gut darüber reden. Corporate Influencer sind also in der internen und der externen Kommunikation viel wert.

Gute Wahl und Schulung

Nicht jeder ist zum Sprachrohr gemacht, nicht jeder kann einen witzigen Newsletterbeitrag schreiben, nicht jeder will das. Influencer haben das im Blut. Sie tun es freiwillig, unverfälscht und gut. Werden der Person von der Marketingabteilung Worte in dem Mund gelegt, kann der Schuss für alle nach hinten losgehen. Wenn es keine geborenen Fürsprecher in der Firma gibt, gibt es auch keine Corporate Influencer. Hat man das Glück, solche Personen in der Firma zu haben, sollten sie die Möglichkeit bekommen, ein Journal zu veröffentlichen, Webbeiträge zu verfassen oder Kommunikations- und Redaktionsaufgaben zu erhalten. Vielleicht ist ein Chauffeur gerne bereit, 10 Prozent seines Pensums in das Schreiben einer Kolumne zu stecken.

Ehrlich währt am längsten

Es bringt gegenüber der Öffentlichkeit und vor allem Journalisten gegenüber wenig, wenn Mitarbeitende aus der Marketingabteilung dem neuen Produkt die Bestnote geben. Ein Brandmanager wird wohl so schlau sein und nichts Negatives über seine Marke zu sagen haben. Seine Glaubwürdigkeit ist denn auch gleich null. Wenn aber die Kassiererin, der Mechaniker oder Bierbrauer über ihr Produkt reden, dann erwartet man dort keine auf Medienpräsenz geschulten Verkäufer, sondern freut sich ob der Authentizität und der jahrelangen Erfahrung, die in verständlichen und sympathischen Aussagen erkennbar sind. Dabei ist Ehrlichkeit wichtig. Natürlich sollten keine negativen Statements erfolgen, aber es darf «menscheln». Eine Mitarbeiterin darf auch mal darüber reden, dass es vor der Einführung des Produkts in der Firma drunter und drüber ging. Unvollkommenheit ist nicht nur glaubwürdig, sondern auch sympathisch.

Fazit: Nicht jede Unternehmung braucht Corporate Influencer. Doch wer welche hat, sollte sie erkennen und fördern.

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