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Feierlicher Event für die Initiative Vorbild Energie und Klima

Die Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga (UVEK) und Viola Amherd (VBS) haben auf dem Waffenplatz Thun gemeinsam mit den 13 Akteuren die zweite Phase der Initiative Vorbild Energie und Klima eingeläutet. Polarstern war mit der Gesamtprojektleitung der Veranstaltung beauftragt und hat die Kommunikation, die Inhalte sowie die visuelle Gestaltung konzipiert und umgesetzt.

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Trägerin der Initiative | Bundesrätin Simonetta Sommaruga lobt die Akteure für ihr Engagement und fordert sie auf mit Mut weiter voranzugehen (Bilder: André Scheidegger, moodpix).

Ausgangslage

Seit 2017 betreut Polarstern die Kommunikation der Initiative für das Bundesamt für Energie, welche 2013 lanciert wurde. Während der ersten Phase von 2013 bis 2020 haben sich zehn Akteure wichtiger Schweizer Anbieter von öffentlich relevanten Dienstleistungen zusammengeschlossen. Ihr Ziel: die Energieeffizienz zu steigern und die Verwendung erneuerbarer Energien zu fördern. Für die zweite Phase von 2021 bis 2030 haben sich fünf weitere Akteure der Initiative angeschlossen.

Am Startanlass wurden die fünf neuen Akteure begrüsst. In einem feierlichen Akt haben die Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga und Viola Amherd sowie die Direktoren und CEOs der Akteure die Absichtserklärung unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich, die ambitionierten Energie- und Klimaziele bis 2030 zu verfolgen.

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Akteur VBS | Bundesrätin und Gastgeberin des Startanlasses Viola Amherd unterzeichnet die Absichtserklärung in der Minergie-A-Eco-zertifizierten Armeesporthalle in Thun.

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Vorbilder | Die 15 Akteur haben die Absichtserklärung für die zweite Phase 2021 bis 2030 unterzeichnet.

Umsetzung

Ein wichtiges Ziel der Initiative ist, einen unterstützenden Rahmen für Fortschritte im Klima- und Energiebereich zu bieten, den gemeinsamen Austausch zu fördern und ein Umfeld für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz der Massnahmen zu schaffen.

Mit dem Anlass sollten nicht nur die bestehenden, sondern auch potenzielle Akteure angesprochen werden. So standen nach dem feierlichen Start am Nachmittag drei spannende Fachforen zu nachhaltigem Bauen und Anlegen auf dem Programm. Diese boten allen involvierten Fachpersonen der Akteure sowie weiteren Interessierten aus dem Energie- und Klimabereich Raum für anregende Diskussionen.

Der Initiative ein Gesicht verleihen
Nebst dem regelmässigen Fachaustausch unter den Akteuren konnte mit dem Startanlass die Initiative einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Die Veranstaltung konnte der Initiative ein Gesicht verleihen, welches bis anhin noch etwas verborgen war. Über die Initiative wird regelmässig auf den Sozialen Medien und in Fachmagazinen berichtet. Dank dem Anlass konnte die Social-Media-Community vergrössert und auch über die Akteure hinaus Follower dazugewonnen werden.

Neuer visueller Auftritt für die Initiative
Am Startanlass wurde das neue Corporate Design der Initiative lanciert. Das Design orientiert sich stark an den bisherigen Farben der Initiative und wurde durch Bildelemente ergänzt. Als Key Visual dient eine dreidimensionale Landschaft, wobei mit Elementen in verschiedenen Massstäben gespielt wird. Für jeden Akteur wurde zudem ein Visual erarbeitet. Die Bildelemente sind modular aufgebaut und können dank der Isometrie immer wieder neu kombiniert werden.

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Corporate Design | Die Broschüre «Auf Kurs fürs Klima» erscheint im neuen Kleid.

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Anspruch auf Nachhaltigkeit | Die herbstliche Dekoration eines lokalen Anbieters bestand aus saisonalen und lokalen Pflanzen und Schnittresten.

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Wiederverwendbare Roll-ups | Sie bestehen aus einem Fichtenholzgestell mit bedrucktem Recycling-Stoff.

Über die Initiative Vorbild Energie und Klima
Die Initiative ist eine Massnahme der Energiestrategie 2050 und richtet sich an die wichtigsten Schweizer Anbieter von öffentlich relevanten Dienstleistungen, die im Bereich Energie und Klima innovativ und vorbildlich handeln wollen, indem sie ihre Energieeffizienz steigern und den Umstieg auf erneuerbare Energien fördern. Die Akteure leisten damit ihren Beitrag zur Umsetzung des Pariser Übereinkommens von 2015. Dieses hat zum Ziel, die weltweite Klimaerwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, wobei ein maximaler Temperaturanstieg von 1,5 Grad Celsius angestrebt wird. Ein neues Handlungsfeld der Initiative in der zweiten Phase sind die klimaverträglichen Finanzflüsse.